Mit dem PINO auf Tour – oder: Tandem fahren als Outdoorerlebnis für die ganze Familie

Radfahren als Outdoorerlebnis, für viele ist dies nichts Neues. Mit Zelt, Schlafsack und Campingkocher im Gepäck hat sich schon so mancher auf Weltreise mit dem Drahtesel begeben. Aber auch wenn es nicht gleich um die ganze Welt geht, selbst ein mehrtägiger Radurlaub kann schon schwierig werden, wenn man als Familie mit kleineren Kindern unterwegs sein will.

Wenn die Kinder zu groß werden für den Fahrradanhänger und auf einem Kinderfahrrad dann selbst in die Pedale treten sollen, gerät man mit der Tagesfahrstrecke schnell an die Grenze dessen, was Kindern zumutbar ist. Will man dennoch gut vorankommen, muss man den Kindern Berge von Eiskrem für den Fall versprechen, dass man vor Einbruch der Dunkelheit am Ziel ankommt. Und dann quält die Eltern das (nicht unbegründete) schlechte Gewissen, die Kinder zu überfordern und dadurch letztlich allen den Spaß an der Tour zu vermasseln.

Prosport Röttger hat nun bei dem kleinen aber feinen Spezialradhersteller „Hase“ (www.hasebikes.com) ein Tandem entdeckt, dass sowohl zwei Erwachsenen als auch einem Erwachsenen und einem Kind 

Fahrradvergnügen pur beschert. Als Kombination von Liegerad und „normalem“ Fahrrad bietet das „Hase PINO“ für Fahrer und Beifahrer volles Tandem-vergnügen, ohne dass einer dem anderen „auf den Buckel guckt“. Durch die geniale Möglichkeit, binnen Sekunden den Beifahrersitz durch Montage

eines Kindertretlagers auch für kurze Kinderbeine zu erschließen, ist das Pino ideales Reisegefährt auch für Familien.

Wir haben im März das erste Exemplar an einen Kunden geliefert, der zuvor mit seiner Familie schon einige Tausend Kilometer mit Rad und Zelt zurückgelegt hat. Wir waren auf seine Erfahrungen gespannt. Nun schickt er uns folgenden Reisebericht:

Endlich hatten wir am Wochenende über den Ersten Mai Gelegenheit, unser Pino bei einer Mehrtagestour zu testen. Anbei als Bilder ein paar Eindrücke von unserer Fahrt in den Hintertaunus. Start am Samstag von Waldbrunn - Hausen über Merenberg nach Löhnberg an den Lahnradweg. Von dort bogen wir kurz hinter Weilburg ab auf den neuen Weiltalradweg, der sich sehr schön durchs Weiltal schlängelt, meist auf der ausgebauten Trasse der stillgelegten Weiltalbahn. Dieser Radweg ist ein absolutes „Muss“ für alle, die schöne Natur mit guten Radwegen erschlossen haben wollen (www.weiltalweg.de ). Übernachtung im Wald bei Audenschmiede, am nächsten Tag Aufstieg aus dem Weiltal bei Emmershausen und über Haintchen, Wolfenhausen und Langhecke wieder an die Lahn. Regen und Schneeschauer (!) machten das Fortkommen etwas schwierig und die Steigungen nicht sympathischer. Übernachtung in Gräveneck auf dem sehr schönen Campingplatz am Lahnufer. Dann am 1. Mai wieder zurück nach Waldbrunn. Den Aufstieg aus dem Lahntal schafften wir wieder über Löhnberg und Merenberg nach Waldbrunn-Hausen. Unser Sohn, 10 Jahre alt, hatte mit seinen 3 mal 7 Gängen kein Problem, die Tagesetappen zu schaffen (45 km - 35 km - 30km und etliche ungezählte Höhenmeter.). Und unsere siebenjährige Tochter fühlt sich – wie man sieht – auf dem Pino ohnehin „sauwohl“. Zusammenfassend kann man sagen: Das Pino hält absolut, was es verspricht. Ein durchdachtes und ausgereiftes System. Wer bisher einem Tandem skeptisch gegenüber stand – hier wird er zum Tandemliebhaber. Eltern mit Kindern erschließen sich viele neue Möglichkeiten. Und getreu dem Grundsatz "Es gibt kein schlechtes Wetter bei guter Ausrüstung" haben wir uns auch von Petrus unsere erste Fernfahrt mit dem Pino nicht vermiesen lassen.“